Historie
Erstmalig wurde von einer so
einer Art Feuerwehr in Mondorf im Jahre 1905/1907 berichtet. Es
entstanden Pflichtfeuerwehren in den einzelnen Gemeindeteile
(Lülsdorf, Niederkassel, Rheidt, Uckendorf und ebenfalls
Mondorf) von der damaligen Gemeinde Niederkassel. Trotzdem war es im
Regelfall schwierig, die Einwohner bei einem Brand zum
Löschdienst zusammenzutrommeln, weil eben alle, aber niemand
besonders für diesen Dienst
verantwortlich war. Desweiteren waren es auch die Kriegsjahre, die eine
vernünftige Organisation einer Feuerwehr nicht
zuließen. Um 1937 war die Stärke der
Pflichtfeuerwehr in Mondorf ca. 35 Mann und die Ausrüstung
bestand aus fahrbaren Feuerspritzen, Schläuchen, einem
fahrbaren Wasserkarren mit mindestens 150 Liter Inhalt, Feuereimern,
Äxten, Feuerleitern und Feuerhaken.
Dennoch dauerte
es fast über 30 Jahre bis die erste freiwillige
Feuerlöschgruppe ins Leben gerufen wurde. Besondere
Anlässe dafür waren der 1. und 2. Weltkrieg, die
leider auch die Gemeinde Niederkassel nicht verschonten.
Die richtige Gründung der Freiwilligen
Feuerwehr in Niederkassel erfolgte am 4. April 1939 in der damaligen
Gaststätte Thiebes in Rheidt. Die Wehrleitung
übernahm damals Hans Pohl aus Mondorf, da er als einziger
einen Lehrgang in der Provinzialfeuerwehrschule in Koblenz besucht
hatte.
Im
Jahre 1942 hatte die Feuerwehr Mondorf eine
Stärke von 9 Aktiven und 7 Reservisten.
Die
Ausrüstung bestand aus einer Motorspritze 800l/min, 1
Schlauchkarren mit Haspel, 3 Standrohren, 5 Strahlrohren, 2
Verteilern, 1 Sammelstück, 140m B-Schlauch und 150m
C-Schlauch. Die Gerätschaften wurden in einem angemieteten
Raum untergebracht und die Wasserentnahme erfolgte aus dem
Rhein. Aufgrund des 2. Weltkrieges dauerte es dennoch bis
Ende der 40er Jahre, bis die Feuerwehr in Mondorf
neuorganisiert wurde und damit auch Einsätze
vernünftig bewältigt werden konnten.
Ebenfalls in diesem Zeitraum bekam die Feuerwehr in Mondorf ein
Wehrmachtsfahrzeug zum Transport der Gerätschaften (Mercedes)
zugeteilt, das nach dem 2. Weltkrieg
zu einem LF8 umgebaut wurde. Dieses Fahrzeug hatte Platz für eine ganze Gruppe, und wurde am Heck und an den Seiten mit
Schubfächer versehen, in denen die Gerätschaften
untergebracht wurden.
Ein Anhänger mit einer Motorspritze (damals so genannt) wurde
ebenfalls angeschafft. In einer leerstehenden Halle direkt an der
damals schon geschlossenen alten Brauerei, Provinzialstrasse, wurde das
LF8 samt Anhänger dann stationiert.
Heute kann man sich das
dort vorstellen: gegenüber der Hofeinfahrt des Gasthauses
Schlimgen.
-die Historie wird peu a
peu weiter aufgebaut-
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